Politik

Schutzkonzepte werden verstärkt überprüft

Der Regierungsrat hat die geltenden Massnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 bis Ende dieses Jahres verlängert. Angesichts der jüngsten Entwicklung ist er vorsichtig optimistisch:

Schutzkonzepte werden verstärkt überprüft

Der Kanton Zürich setzt die Bundesmassnahmen und die spezifischen kantonalen Vorgaben zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie weiterhin konsequent um. Der Regierungsrat hat dazu beschlossen, die kantonale Verordnung bis Ende Jahr zu verlängern. Am 16. Dezember wird der Regierungsrat über das weitere Vorgehen entscheiden. 

Testkapazitäten vorhanden

Mit der Zunahme der Fallzahlen im Oktober wurde das Contact Tracing nochmals ausgebaut und optimiert. Zurzeit verfügt das Contact Tracing über rund 700 geschulte Mitarbeitende. Zusätzlich wurde ein Contact Tracing aufgebaut, das speziell auf die Bedürfnisse der Schulen ausgerichtet ist. 

Der Zivilschutz unterstützt in Notlagen und subsidiär namentlich auch Spitäler sowie Alters- und Pflegeheime. Zurzeit sind im Kanton rund 70 Zivilschutzpflichtige aus 10 Zivilschutzorganisationen dafür im Einsatz. Der Bundesrat hat den Kantonen bis Ende März kommenden Jahres ein Kontingent von maximal 500’000 Diensttagen von Schutzdienstpflichtigen zur Verfügung gestellt. Im Kanton Zürich koordiniert das Amt für Militär und Zivilschutz der Sicherheitsdirektion in Absprache mit den Zivilschutzorganisationen und den Gemeinden die notwendigen Einsätze.

1250 Konzepte überprüft

Allein in der vergangenen Woche haben die mit dem Vollzug beauftragten Stellen im Kanton rund 1250 Schutzkonzepte von Betrieben, Geschäften und Veranstaltungen überprüft. Damit sind es seit Anfang August insgesamt bereits rund 10’500.

Angesichts der jüngsten Entwicklung ist der Regierungsrat vorsichtig optimistisch. Die Zürcher Spitäler verfügten noch über genügend Kapazitäten, welche sie weiterhin dynamisch anpassen und wo nötig nicht dringliche Eingriffe reduzieren würden. Trotzdem ist alut Regierungsrat eine rasche Senkung der Fallzahlen erforderlich, um eine Überlastung des Gesundheitswesens und des stark belasteten Gesundheitspersonals zu verhindern. 

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