Ein Kunde von UPC staunt nicht schlecht, als er sich auf der Website des grössten Schweizer Kabelnetzbetreibers über einen schnelleren Internetanschluss informiert: Das Unternehmen zeigt ihm ein anderes Angebot an als den Neukunden. Es ist teurer und bietet eine geringereInternetgeschwindigkeit.
Aus reiner Neugierde meldete sich der Kunde nämlich für die Suche einmal über seinen bevorzugten Webbrowser im UPC-Konto an und einmal über einen anderen Browser, ohne sich auf der Seite des Unternehmens einzuloggen.
Dabei erhielt der Konsument zwei unterschiedliche Angebote, wie er gegenüber dieser Zeitung berichtet: Wurde er als UPC-Kunde erkannt, bot ihm der Telecombetreiber einen Internetanschluss mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 300 Megabit pro Sekunde für 79 Franken im Monat an.
Wurde der Nutzer nicht als Kunde erkannt, lautete das Angebot 600 Megabit pro Sekunde zu 39 Franken pro Monat für eine zweijährige Laufzeit. Die Preisgestaltung von UPC kritisiert der Anwender als «intransparent». Und er fühle sich als langjähriger Kunde benachteiligt.

