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Politik

«Ein gastronomisches Vakuum wäre eine Katastrophe für den Standort»

Nun ist es wirklich soweit: Der Pfäffiker Biergarten bricht seine Zelte ab. Zwar übernehmen die Betreiber im nächsten Jahr die Pacht des Imbisses am See, gerade mal hundert Meter weiter östlich. Ob es 2021 aber überhaupt ein Angebot am Seequai geben wird, ist ungewiss.

Bereits zum zweiten Mal in Folge haben die Verantwortlichen des Biergartens am Pfäffikersee ihre letzte Saison hinter sich. Im Sommer 2019 kam die Nachricht, das Bauprojekt am Seequai werde nun endlich umgesetzt.  Für Andreas Brüllmann, Besitzer der Brauerei Brüllmann in Tagelswangen und Mitinhaber des Biergartens, bedeutete dies das Ende seines Lokals an diesem Ort. «Wir wussten, dass auf dem Grundstück irgendwann Häuser entstehen werden und wir nur übergangsmässig hier sein konnten», sagt Brüllmann.

Mittlerweile ist ein Jahr vergangen und der Biergarten konnte doch noch einmal für eine Saison seine Türen öffnen. Doch nun sei wirklich Schluss. «Nächste Woche beginnen wir mit dem Abbau.»

Klein, aber hochkomplex

Grund für die Verzögerung ist laut Architekt Giovanni Cerfeda, dass die Baubewilligung seitens der Gemeinde Pfäffikon erst Ende 2019 und somit später als erhofft erteilt wurde. «Aufgrund der Lage am Pfäffikersee waren zudem viele verschiedene Ämter, unter anderem auch der Kanton, in den Planungsprozess verwickelt», so der Winterthurer Architekt. Er wird die Überbauung mit sieben Wohnungen und einem Restaurant verwirklichen. Auch mit den Nachbarn habe man sich immer wieder ausgetauscht.

Neuer Anlauf für Bauprojekt am Pfäffiker Seequai

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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