Rund sechs Stunden sind am vergangenen Samstag Freiwillige der Reformierten Kirche und der Chrischona Gemeinde im Einsatz gestanden. Sie alle engagierten sich für die Aktion Weihnachtspäckli 2020.
Bei strahlendem Sonnenschein motivierten sie vor dem Volg Wila und bei der Migros Turbenthal die Kundinnen und Kunden, Material für bedürftige Menschen in Osteuropa zu spenden. Als Vorgabe wurden Einkaufslisten, die für die Zollabfertigung verbindlich sind, abgegeben.
Vielerorts herrscht Not
In Wila beispielsweise sprachen zwei nette Frauen die Passanten an, erläuterten die Aktion (siehe Box) und stiessen immer wieder auf offene Ohren. Manchmal wurden Geldspenden abgegeben, andere wiederum nahmen die Einkaufsliste entgegen. Manche äusserten aber auch ihren Unwillen: In der Schweiz gebe es ebenfalls Leute, die sich über ein Päckli freuen würden, hiess es etwa.
Hierzulande gib es jedoch im Bedarfsfall verschiedene Auffangnetze. Anders als in Moldawien, der Ukraine, in Bulgarien oder Rumänien, Serbien, Albanien und Weissrussland, wo vielerorts blanke Not herrscht. Die Aktion Weihnachtspäckli hat zum Ziel, bedürftige Familien, Alleinerziehende, verarmte Rentnerinnen und Rentner, Menschen mit einer Behinderung oder Krankheit sowie Kinder in Schulen und Heimen zu beglücken.

