Seit Beginn der Corona-Krise sind Schutzmasken in der Gesellschaft allgegenwärtig geworden. Man trägt sie im ÖV, beim Einkaufen, in öffentlichen Gebäuden – und seit der erneuten Verschärfung der Massnahmen auch draussen.
Für das Gehörlosendorf bringt diese neue Regel wenig Veränderung. Denn die Verantwortlichen haben bereits vorher auf die steigenden Corona-Fallzahlen reagiert.
Pflicht war Wunsch
Wie Annette Kahlen, Gesamtleiterin des Gehörlosendorfs, erklärt, wurde Mitte Oktober eine Maskenpflicht beschlossen. «Dies war ausdrücklicher Wunsch von den Personalangestellten als Schutzmassnahme in der Zusammenarbeit», betont sie. Die Maske sei für alle öffentlichen Bereiche und Veranstaltungen obligatorisch und dann, wenn der Abstand nicht gewahrt werden könne.
Mit der Verschärfung der Massnahmen ist diese Regel auf das ganze Areal ausgeweitet worden. Seither kann die Gesamtleiterin beobachten, dass das Maskentragen sogar über die Pflicht hinausgeht. Alle Angestellten sind mittlerweile fast immer mit einer Maske ausgerüstet, sogar «in Sitzungen mit nur zwei oder drei Personen am Tisch».

