Politik

Vom Pilz befallene Eschen müssen gefällt werden

Am Chrattenweiher in Kempten sind mehrere Eschen von einem Schädling befallen. Weil sie eine Gefahr für den Verkehr darstellen, müssen sie gefällt werden.

Vom Pilz befallene Eschen müssen gefällt werden

Im Areal um den Chrattenweiher in Kempten hat die Stadt Wetzikon kürzlich den Gesundheitszustand der Bäume untersucht. Dabei zeigte sich offenbar, dass mehrere Eschen vom sogenannten Eschentriebssterben befallen sind.

Durch den Erreger, ein Schlauchpilz, sterben Rindenteile ab, wodurch wiederum die Wasserversorgung zu den oberen Ästen und Trieben unterbrochen wird. Auch der Stammfuss kann vom Schädling direkt befallen sein. 

Fällung wegen erhöhter Gefahr 

Dass die Bäume diese Schäden kompensieren und sich gegen die Holzzersetzung effektiv wehren können, kann gemäss einer Mitteilung der Stadt Wetzikon ausgeschlossen werden. Durch die stark angeschlagene Vitalität eines Teils des Eschenbestands sei auch die Bruchsicherheit nicht mehr gegeben. «Es besteht daher erhöhte Gefahr von abfallendem Totholz oder umstürzenden Bäumen», heisst es in der Mitteilung. 

Aus diesem Grund werden die vom Pilz stark befallenen Eschen gefällt, schreibt die Stadt. Da bereits existierende Eschen und weitere Jungbäume nachwachsen, werden keine neuen Bäume gepflanzt.

Die Waldpflege rund um den Chrattenweiher findet am Montag, 9. November, ab 8 Uhr statt. Während der Arbeiten wird die Chrattenallee zwischen Weiher und Chämptnerbach für Fussgänger sowie Velofahrer ein paar Stunden gesperrt. (tis)

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