Kreativität, Gemeinschaftsgefühl und Geschäftstüchtigkeit. Mit diesen drei Begriffen fasst Claudia Knecht die erste Saison des Pfäffiker Wochenmarktes zusammen. Gestartet im Mai werden auf der Seestrasse noch bis am 14. November jeweils am Samstag regionale Produkte verkauft. Knecht, die das Projekt zusammen mit Dominik Gross initiiert hat, kann auf eine erfolgreiche Zeit zurückschauen.
« Obwohl ich ursprünglich ausgebildete Kauffrau bin, habe ich noch nie derartig umtriebige Menschen erlebt » , sagt sie. Die Marktfahrer haben sie beeindruckt. « Das sind richtige Chrampfer. » Und dies habe sich gelohnt. Bereits besteht eine stattliche Gruppe an Stammkunden, die jede Woche am Markt ihre Einkäufe tätigen. « Sogar als es im Oktober an drei Wochenenden geregnet hat, kamen sie vorbei. »
Grundsätzlich habe die Saison so durchgeführt werden können, wie sie in den Konzepten vorgesehen war. Einzige neue Herausforderung: Die Corona-Pandemie. « Doch diese Situation hat uns sogar in die Hände gespielt » , sagt Knecht. Einerseits habe die gestiegene Nachfrage nach regionalen Produkten wie etwa in Hofläden auch den Kundenfluss am Markt angekurbelt.
« Die Besucher halten sich seit dem ersten Tag extrem diszipliniert an die Corona-Vorschriften. »
Claudia Knecht

