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Politik

Das Tablater Schlössli trumpft mit einer spannenden Vergangenheit

Heute ist das auffällige Schlössli im Weiler Tablat ein Generationenhaus. Eine spannende Zeit erlebte es um die Zeit der Französischen Revolution.

Das Schlössli, wegen seines einstigen Besitzers auch Doktorhaus genannt, befindet sich auf Turbenthaler Boden im Weiler Tablat, direkt neben der Weggabelung zum Pfaffberg und eingangs des Steinenbachtals. Befasst man sichmit dem geschichtlichen Hintergrund des Hauses, kann man Wissenswertes aus einer 1952 erschienenen Zeitungsserie der Lokalhistorikerin Hedwig Spahr-Lüssi entnehmen.

Vom Grafschaftsweibel zum Chirurgen

Gemäss ihrer Schilderungen wurde das Gebäude mit zwei Wohnungen vom Kyburgischen Grafschaftsweibel Heinrich Hubmann um 1785 erbaut. Aufgrund einer hohen finanziellen Belastung musste er diese « doppelte Behausung »  1794 auf einer öffentlichen Gant verkaufen, wo es vom Chirurgen Johann Jakob Rebsamen (siehe Box) ersteigert wurde.

Dieser vermählte sich 1797 mit Elisabeth Wolf, die er eines Nachts aus dem Schloss Turbenthal entführte, weil ihr Vater ein gefürchteter Mann war. Sie selber hatte jedoch ein grosses Herz; sie kümmerte sich 1816, als eine Hungersnot herrschte, um die Grundversorgung der Bevölkerung. Ihr wurde auch attestiert, eine tüchtige Landwirtin zu sein. Sie hatte vom Vater noch Land erben können, wodurch das Anwesen zu einem Gutsbetrieb anwuchs. 

Traditionsreicher Jahrmarkt

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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