In den Bars und deren Umgebung in Uster sind Entschuldigungen so oft zu hören, wie noch nie. «Sorry, das habe ich nicht gewusst», sagt ein Mann mit Fastfood-Sack in der Hand zu den Polizisten, die ihn auf die Maskenpflicht am Bahnhof aufmerksam machen. Die Polizisten wünschen einen schönen Abend und gehen auf eine Gruppe Jugendlicher zu, die mit Masken unter dem Kinn auf einer Bank sitzen.
Viel mehr als eine Handgeste der Uniformierten vom Kinn zum Gesicht brauchen sie nicht, um zu verstehen, was von ihnen verlangt wird. Leise murmeln die Jugendlichen ein «Entschuldigung» vor sich hin. Kaum sind die Polizisten um die Ecke gebogen, rutschen die Masken wieder unters Kinn. Es dürfte ein Abend voller Sisyphusarbeit für die Stadtpolizei bleiben.
Mehr kontrollieren als kellnern
«Tut mir leid, mega mühsam, ich weiss», sagt ein Kellner im « Porter House » zu zwei Gästen, die zu drei Freunden an einen Tisch sitzen wollten. «Es dürfen nur vier Personen an einem Tisch sein.» Die Gruppe akzeptiert die Vorschrift. Niemand will mit dem Personal darüber diskutieren.
Als der Kellner weg ist, unterhalten sich zwei Gäste:

