Bei einem Aufwand von 25,9 Millionen Franken und einem Ertrag von 24,6 Millionen Franken weist das Budget Russikon ein Minus von rund 1,3 Millionen Franken aus.
Aufgrund der Coronapandemie rechnet die Gemeinde mit tieferen Steuereinnahmen von 832‘400 Franken. Da in den vergangenen Jahren die Steuerkraft pro Einwohner stärker gestiegen ist als jene des Kantons, sinken die Ausgleichsbeiträge im Finanzausgleich für das Jahr 2019 um 517‘400 Franken. Gesamthaft resultieren aus diesen beiden Positionen Mindereinnahmen von knapp 1,35 Millionen Franken.
Wie Gemeindepräsident und Finanzvorstand Hans Aeschlimann (SVP) sagt, seien der Verlust und die allgemeinen Umstände kein Grund für eine Steuererhöhung. «Der Steuerfuss bleibt bei 113 Prozent.»
Transferaufwand ist gestiegen
Obwohl in den einzelnen Aufwandpositionen auch Minderkosten zu verzeichnen sind, weist der betriebliche Aufwand gegenüber dem Budget 2020 eine Zunahme von 1,04 Millionen Franken aus.

