Ursula Krebs (FDP) scheidet aus der Pfäffiker Schulpflege aus. Wie sich einer Medienmitteilung der Gemeinde entnehmen lässt, wird sie bereits auf Ende Dezember aus dem Amt entlassen – der Bezirksrat hat einem entsprechenden Gesucht zugestimmt.
Persönliche Gründe hätten zur Entscheidung geführt, heisst es in der Mitteilung weiter. Genauer darauf eingehen möchte Krebs nicht, wie sie auf Anfrage sagt. Sie betont jedoch, dass sicherlich keine internen Unstimmigkeiten oder Ähnliches zu ihrem Rücktritt geführt hätten. «Der Grossteil des Teams arbeitet schon 12 Jahre zusammen. Wir haben uns sehr gut verstanden und ergänzt.»
«Konnten viel bewirken»
Die gelernte Kauffrau betreute das Ressort Sonderpädagogik. «Eine stetige Herausforderung», wie sie sagt. Zusammen mit ihren Kollegen aus der Schulpflege, der Schulverwaltung und der Fachstelle Sonderpädagogik hätte sie viel bewirken können in den vergangenen Jahren. «Ob in der Logopädie, Psychomotorik, Daz (Deutsch als Zweitsprache) oder durch die integrative Förderung: Die Kinder wurden stets eng begleitet und gefördert. Ich war Teil vieler Erfolgserlebnisse.»
Natürlich habe es auch die Schattenseite gegeben. Als Beispiel nennt Krebs Kinder, die weniger Fortschritte machten – sei es aufgrund ihrer körperlichen oder geistigen Einschränkungen oder ihrer Lebensumstände. In solchen Fällen hielt sich Krebs vor allem an ein Credo: «Da sein. Begleiten. Unterstützen. Auch die Eltern.»

