Die Zahl der Neuansteckungen steigt und die Zahl der Hospitalisierungen ebenfalls, je nach Region unterschiedlich stark. Der Bundesrat hat am Sonntag wieder einschneidende Massnahmen verhängt, auf eine Schliessung von Läden allerdings verzichtet. Die Wirtschaftsverbände billigen das Vorgehen. Doch sie haben auch Forderungen an den Bundesrat:
Kein Lockdown
«Das Wichtigste ist, dass es keinen neuen Lockdown gibt», sagt Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands. Es gelte, verhältnissmässige Massnahmen anzuordnen, dort, wo sie nötig seien. «Ein zweiter Lockdown würde noch mehr KMU und deren Arbeitsplätze zerstören», warnt Bigler.
Ähnlich tönt es beim Arbeitgeberverband und beim Wirtschaftsdachverband Economiesuisse. «Wir müssen die Wirtschaft möglichst am Laufen halten, ohne die Gesundheit der Bevölkerung zu gefährden», sagt Sprecher Michael Wiesner. «Jede Massnahme, die einen Lockdown wie im Frühling verhindert, ist eine gute Massnahme.»
Schnelltests statt Quarantäne

