Ich heisse Susi Hörnlimann, ich wohne schon seit 30 Jahren hier in Wila und bin begeisterte Sängerin. Ich singe im Frauenchor Juckern-Saland. Angefangen habe ich im Kirchenchor Turbenthal. « Dezue cho » bin ich mit dem Thema Gospel. Gospel finde ich einfach « öppis cools » .
Ich habe nicht das Gefühl, dass ich « bsunders » spirituell bin, aber einfach der Schwung, der dort drin ist, auch das Gemeinsame, vielfach noch mit Bewegungen, nicht das Starre. Ich denke, es ist « zimli » unschweizerisch, aber aus sich herauskommen ist ja auch schön, wenn man mal etwas anderes machen kann als sonst immer.
«Man fragt immer nach, wie es einem geht.»
Nachher habe ich gewechselt und bin in den Frauenchor Juckern-Saland. Das sind coole Leute, coole Dirigentin, die Lieder haben mir eigentlich auch gepasst, und jetzt « bini deete » , schon seit 10 Jahren. Wir sind ganz « verschiednigi » Personen, die meisten halt « ehner » älter. Man fragt immer nach, wie es einem geht, oder « was macht din Maa » , das ist schon wichtig. Eine Herausforderung war, als die Dirigentin mich gefragt hat, ob ich solo singen möchte, und ich « uups! » . Aber das war so cool, dort vorne stehen und einfach zeigen, was man kann.
Wir singen ziemlich querbeet. Volkstümlich und Gospel haben wir im Repertoire, und von unserer Dirigentin her haben wir auch noch Afrikanisch. Dann haben wir « so Kanön » , auch alte Kanons, welche wir noch in der Schule gelernt haben. In der Kirche singen wir auch, da haben wir auch so ein paar Lieder, die gut passen.

