Man kann es drehen und wenden, wie man will: Eine Sause mit Maskenpflicht macht keinen Spass. Trifft man sich mit über 15 Personen, kommt aber genau diese Massnahme zum Tragen. Weihnachtsessen, Jahresschlussumtrünke und dergleichen dürften damit vom Tisch sein.
Das spürt einmal mehr die Gastronomie besonders. Vreni Kaufmann vom «Rössli» in Illnau sagt allerdings, die Massnahmen hätten sie nicht überrascht. «Das hat sich abgezeichnet.» Ihr Mann René Kaufmann kaufe mittlerweile ohnehin spontan ein, weil Absagen wegen neuer Verschärfungen immer möglich seien. « Dann haben wir nicht zu viel und es ist immer frisch.»
Seminare bleiben
Leer bleiben die grossen Räume des Gasthauses aber kaum. Noch immer würden einige Firmen Seminare mit rund 15 Personen durchführen. Diese könne man gut im grossen Saal unterbringen, damit die Abstände gewahrt werden. Was die Weihnachtsessen angehe, hätten die grossen Firmen schon vor Längerem abgesagt. «Seit die rigorosen Quarantänebestimmungen gelten.»
Ezequiel Medrano, der Pächter des Rütner Löwen, sorgt sich indes nach wie vor wegen der Auswirkungen der Corona-Massnahmen ums Weihnachtsgeschäft. Der Löwen mit seinen Sälen für 100 und 180 Personen ist prädestiniert für Weihnachtsfeiern von Privaten, Vereinen und Firmen. «Viele warten momentan noch ab. Aber aufgrund der Massnahmen, die gestern bekannt gegeben wurden, erwarte ich Absagen. Es ist mühsam.»

