Abo

Politik

Roche reserviert begehrte Schnelltests für die Schweiz

Angesichts der steigenden Infektionszahlen setzt der Run auf die Testkapazitäten ein. Deutschland und Frankreich greifen bei den neuen Schnelltests bereits zu, die Schweiz prüft noch.

Wer derzeit im Grossraum Zürich bei einem Spital einen Corona-Test machen will, der braucht Geduld. Die Termine für die kommenden Tage sind bereits ausgebucht. Entlastung könnten die neuen Schnelltests bieten. Sie sind zwar etwas weniger genau, dafür deutlich billiger, und die Testergebnisse liegen bereits nach 15 Minuten vor.

Der Basler Pharmariese ist neben dem US-Konzern Abbott ein Anbieter der neuen Generation dieser sogenannten Antigen-Tests. Laut Thomas Schinecker, Leiter der Diagnostik-Sparte von Roche, wird der Konzern derzeit von der Nachfrage nach den Schnelltests überrannt.

Frankreich setzt sie bereits ein, auch Deutschland setzt auf Schnelltests als Ergänzung zu den PCR-Tests. Roche kann derzeit aber nur maximal 50 Millionen Tests pro Monat ausliefern.

Ausland kauft, Schweiz wartet

In der Schweiz befinden sich diese Tests noch in der Evaluierungsphase. Könnte die Schweiz nun das Nachsehen haben? «Wir haben Anfang Oktober Bundesrat Alain Berset getroffen», so Roche-Manager Schinecker, der mögliche Einsatz von Schnelltests sei dabei eines der Hauptthemen gewesen.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?