Von einem Corona-Ansteckungsherd blieb die Region See-Gaster lange verschont. Nun trifft es die Cevianer von Rapperswil-Jona, die christliche Kinder- und Jugendbewegung.
Im einwöchigen Cevi-Herbstlager in Brigels steckte sich rund die Hälfte der 73 teilnehmenden Kinder und Betreuer mit dem Coronavirus an. Davon vorwiegend Kinder: 46 der Teilnehmenden waren zwischen 8 und 15 Jahre alt. Das gibt Felix Furrer, Pressesprecher der Cevi Schweiz, auf Anfrage der «Linth-Zeitung» an.
Virus verbreitet sich zu Hause
Furrer kann trotz der rund 30 Ansteckungen entwarnen: «Es gab keine Hospitalisationen, und die Verläufe waren mild.» Gewisse Personen hätten zwar positive Tests abgeliefert, seien aber symptomfrei geblieben. «Die Symptome waren meist kaum vorhanden und sehr kurzzeitig», sagt Furrer.
Dennoch: Die Folgen des Lagers, das vom 26. September bis zum 3. Oktober dauerte, hallen nach. Alle 73 Lagerteilnehmer mussten in eine zehntägige Quarantäne. In dieser Zeit verbreitete sich laut Furrer das Virus weiter: «Soweit wir wissen, kam es möglicherweise zu vereinzelten Ansteckungen von Elternteilen.» Dies lasse sich allerdings kaum nachweisen oder nachvollziehen.

