Die Bilder sorgten weit über Bauma hinaus für grosses Aufsehen. Am 10. Februar vernichtete ein Feuer den Weiler Unterer Wolfsberg in Bauma komplett. Sieben Menschen verloren Hab und Gut. Darunter der Landwirt Remo Frauchiger und seine Partnerin Christina Plüss, die in den folgenden Tagen auch an die Öffentlichkeit gelangten.
Nach dem tragischen Vorfall erzählten sie gegenüber der Redaktion und weiteren Medien, wie sie den Brand erlebten. Und blickten bereits in die Zukunft. Damals äusserten sie den Wunsch, möglichst bald wieder auf den Unteren Wolfsberg zurückzukehren. Seit dem Brand sind sie in Wald beherbergt. «Momentan können wir glücklicherweise bei meiner Schwester leben», sagt Frauchiger. Die Tiere hat er derzeit bei mehreren Landwirten untergebracht.
Stall wird grösser
Inzwischen rückt das anvisierte Ziel, bald wieder heimzukehren, immer näher. «Vor wenigen Wochen haben wir das Vorprojekt der kantonalen Leitstelle für Baubewilligungen eingereicht», sagt Remo Frauchiger. Konkret beinhalte dieses die Pläne für den Freilaufstall sowie für die anvisierte Wohnfläche. Der Untere Wolfsberg wird nicht mehr eins zu eins nach dem alten Muster wiederaufgebaut.
«Das ist aus verschiedenen Gründen gar nicht möglich», sagt Frauchiger. Der künftige Stall soll grösser werden als der bisherige. «Unser Haus wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaut. Damals war es noch normal, dass der Stall direkt ans Haus angebaut wurde.» Heute sei dies eher unüblich.

