Als Peach Keller, Pächter des Molly Malone Pubs in Wetzikon, die Zeilen liest, muss er sich hinsetzen. Maskenpflicht für die Gäste, wenn sie nicht am Tisch sitzen, und auch fürs Service-Personal. Er atmet kurz und laut aus. «Ich brauche jetzt einen Whisky.»
Auch Andy Gröbli vom Pirates in Hinwil, der Werkstatt 6 in Gossau und dem Porterhouse in Uster reagiert überrumpelt. «Ich werde mich jetzt gleich an die Umsetzung machen. Einmal mehr», sagt er lakonisch.
Seit Lockdown nie richtig geöffnet
Knapp eine Stunde später haben sich die beiden genauer informiert – und sind beunruhigt. «Das ist eine weitere einschneidende Massnahme», sagt Gröbli. Seit dem Lockdown habe man nirgends mehr richtig geöffnet haben können. «Der gesamte Verlust aus der Corona-Zeit beträgt mittlerweile mehrere Hunderttausend Franken und geholfen hat uns niemand. Alles müssen wir aus dem eigenen Sack stemmen.» Alleine das Contact-Tracing während des Wochenendes generiere ihm monatliche Mehrkosten von gut 10‘000 Franken.
«Die nun kommenden Massnahmen verschlimmern die finanzielle Situation nun beträchtlich.»
Andy Gröbli, Pirates

