«Ich muss mich zuerst schnell informieren, in 30 Minuten rufe ich zurück.» Mit diesen Worten reagiert Reto Schaufelberger, Betreiber des «Chesselhuus» in Pfäffikon, auf die neusten Corona- Massnahmen des Kantons Zürich. Er habe erst durch die Medien, beziehungsweise die Anfrage von Züriost davon erfahren.
Kritik an Kommunikation
«Zum wiederholten Mal», sagt er dann kurze Zeit später. Es sei immer so gewesen, dass er als Betreiber eines Veranstaltungslokals nicht vom Kanton, sondern wie jeder andere durch die Medien über die neusten Eindämmungsmassnahmen informiert worden sei – auch heute, einen Tag bevor diese in Kraft treten. Dieses Vorgehen kritisiert Schaufelberger ein Stück weit. «Klar, man kann nicht jedem Betreiber persönlich nachrennen. Aber die Kommunikation, ob seitens Bund oder Kanton, lässt teilweise zu wünschen übrig.»
«Das handhaben wir schon länger so, auch ohne gesetzliche Vorschrift.»
Reto Schaufelberger, Chesselhuus
Die Maskenpflicht in Veranstaltungslokalen ist für das «Chesselhuus» nichts Neues. Wie Schaufelberger sagt, mussten die Gäste schon an den letzten zwei Veranstaltungen Masken tragen. «An Veranstaltungen in Innenräumen mit mehr als 100 Personen, wie wir sie auch im Chesselhuus hatten, gilt die vom Bundesrat vorgeschriebene Maskenpflicht.»

