Er wurde 2001 im Rahmen der Feierlichkeiten zum 200. Geburtstag des wohl berühmtesten Oberländer Volksdichters eingeweiht: der Jakob-Stutz-Weg, der sich über 21 Kilometer und 671 Höhenmeter von Pfäffikon über Hittnau und Wila bis nach Sternenberg erstreckt. Doch seine 13 Informationstafeln über das Leben des Dichters sind bereits von der technischen Entwicklung eingeholt worden.
Der Weg wurde in der «Vor-Smartphone-Zeit» eingerichtet, die Ansprüche an Kulturwege haben sich entsprechend verändert. Um die nötige Auffrischung kümmert sich die Gemeinnützige Gesellschaft Bezirk Pfäffikon (GGBP), welche die Trägerschaft für den Weg vor einigen Jahren übernommen hat.
Führung mit Theater
So sollen die Tafeln entlang des Weges etwa mit QR-Codes ergänzt werden, über die zusätzliche Informationen von einer neu geschaffenen Website abgerufen werden können. «Doch alleine die Erarbeitung dieser weiterführenden Informationen ist mit einem grossen Zeitaufwand verbunden», sagt Hansruedi Kocher, Präsident der GGBP. Zudem sollen vermehrt Führungen entlang des Weges stattfinden, je nach dem mit Theatereinlagen zu den einzelnen Stationen im Leben von Jakob Stutz. Die Erneuerung der Tafeln hätte mittlerweile bereits abgeschlossen sein sollen.

