Weisslinger können Hahnenwasser wieder trinken
Die Einwohnerinnen und Einwohner Weisslingens können aufatmen. Ihr Trinkwasser kann wieder bedenkenlos konsumiert werden. Dies schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung auf ihrer Website.
Zuletzt enthielt das Weisslinger Wasser teilweise Fäkalkeime wie E.coli-Bakterien und Enterokokken. Betroffenen waren rund 500 Haushalte in den Gebieten Widum, Moosi, Püngertli und Mülihalde.
Gemeinde will sanieren
Am Donnerstag hat das Kantonale Labor erneut Wasserproben entnommen. Dabei konnten im Netz keine solchen Fäkalkeime mehr nachgewiesen werden. Die Abkochvorschriften hat das kantonale Labor somit per Freitag, 9.Oktober aufgehoben. «Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten und bedanken uns bei der Bevölkerung für das Verständnis und das entgegengebrachte Vertrauen», heisst es in der Mitteilung.
Mittlerweile ist auch klar, wo der Ursprung der Verunreinigung liegt: Die Pumpendruckleitung zwischen dem Grundwasserpumpwerk Arlets und dem Reservoir Chalcheren. Diese wurde bis auf weiteres ausser Betrieb genommen, wie die Gemeinde weiter schreibt. Zwei Entlüftungsschächte sollen nun saniert werden. Zudem will die Gemeinde die Druckleitung aus dem Jahr 1955 mit einem Durchmesser von zwei Meter und einer Länge von über 2.8 Kilometer auf Leckstellen überprüfen und sanieren.

