Wer aus Kroatien, Albanien, Monaco oder Jamaika in die Schweiz einreist, wird sich wundern: Diese Personen müssen sich in Quarantäne begeben, obwohl die Infektionsrate in ihrem Land tiefer ist als jene in der Schweiz.
Hier ist sie mittlerweile auf 75 Ansteckungen pro 100’000 Einwohner (innerhalb der letzten 14 Tagen) gestiegen. Die Schweiz erklärt aber bereits Länder mit 60 Ansteckungen pro 100’000 Einwohnern zum Risikogebiet.
Eine unmögliche Situation, twitterte FDP-Ständerat Andrea Caroni: «Absurde Quarantäneregel: Wer aus einem Land mit einer Infektionszahl über 60 einreist, muss in Quarantäne. Dabei hat die Schweiz sogar 74. Jedes Land unter 74 ist so gesehen sicherer als die Schweiz.»
«Der heutige starre Grenzwert macht nur so lange Sinn, wie die Schweiz selber klar darunterliegt», sagt Caroni im Gespräch. Nur dann berge die Einreise aus einem deklarierten Risikogebiet überhaupt ein Zusatzrisiko, das eine Quarantäne rechtfertige. Das sei aber nicht mehr der Fall.
Einen flexiblen Grenzwert

