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Politik

Warum 1000 Neuinfektionen nicht mit der ersten Welle vergleichbar sind

Herrschen wieder Verhältnisse wie vor dem Lockdown? Nein, sagt eine neue Studie von Epidemiologe Christian Althaus – und das sind die Gründe.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Mittwoch erstmals seit dem Lockdown wieder mehr als tausend neue nachgewiesene Corona-Infektionen verkündet.

1077 Tests fielen am 7. Oktober positiv aus. Steigen die Zahlen weiter wie in den letzten Tagen, werden wir bald den Rekord vom 23. März knacken. Damals wurden in der Schweiz die bislang höchsten Fallzahlen verkündet: 1464 positive Tests.

Doch die heutigen Ergebnisse lassen sich nicht so ohne weiteres vergleichen mit den Fallzahlen von März und April. Der Grund: Damals waren die Testkapazitäten wesentlich kleiner als heute.

Man konnte praktisch nur Menschen testen, die in einer Risikogruppen waren, zum Beispiel Ältere oder Personen mit Vorerkrankungen. Entsprechend wurden viele Covid-Infizierte damals gar nicht getestet und gezählt. Im Frühling war also die Dunkelziffer wohl deutlich höher als heute.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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