Für 2021 rechnet der Mönchaltorfer Gemeinderat mit einem Minus von 464‘900 Franken. Dies bei einem Aufwand von 26'850'900 Franken und einem Ertrag von 26'386'000. Der S teuerfuss der Einheitsgemeinde soll dabei im kommenden Jahr unangetastet bei 111 Prozent festgesetzt werden.
Der «moderate Aufwandüberschuss» dürfe jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass man weiterhin mit steigenden Ausgaben konfrontiert sei, schreibt der Gemeinderat in einer Medienmitteilung. Das Minus könne aber einigermassen im Rahmen gehalten werden. Dies aufgrund von Einnahmen, die trotz den Auswirkungen des Coronavirus voraussichtlich «verhältnismässig stabil» blieben.
Darunter fallen beispielsweise Grundstückgewinnsteuererträge in der Höhe von 1.5 Millionen Franken. Bereits im Budget 2020 prognostizierte der Gemeinderat denselben Betrag bei den Grundstückgewinnsteuern. Damals budgetierte er allerdings noch ein kleines Plus.
Mehrausgaben bei Gesundheit wegen Corona
Bei den Finanzen und Steuern budgetiert Mönchaltorf für 2021 Mindereinnahmen. Verglichen mit dem Vorjahr nimmt die Gemeinde rund 165'000 Franken weniger ein. Weiter prognostiziert die Behörde bei der Bildung einen deutlichen Anstieg der Nettokosten in der Höhe von rund 332'000 Franken.

