Der Begriff «Mostindien» hält sich seit dem 19. Jahrhundert und wurde einst von einer humoristischen Wochenzeitschrift kreiert, die den Ostschweizer Kanton in der Form einer Birne zeichnete, was irgendwie dem Staate Indien ähnelt. Zusammen mit dem Wort Most ergibt dies den gängigen Namen.
Der Ausgangspunkt der rund 15 Kilometer umfassenden Wanderung ist Frauenfeld Bühl. Die Wandergruppe verlässt den Ort über die Langwis via beschildertem Waldlehrpfad – zugleich auch Planetenweg – und durchquert den Wald Altholz.
Danach marschiert sie auf geteerter Strasse einer Wiese entlang, bevor sie rechts gleich wieder in einen Waldweg einzweigt. Begleitet von einem plätschernden Bach kann die Gruppe die kommende leichte Steigung locker angehen. Nun liegt der Forst im Rücken und dem Weg nach Matzingen wird gefolgt.
Historische Mühle als Wahrzeichen
In Matzingen führt der Rietackerweg durch ein apartes Einfamilienhausquartier, und man hat alsbald das Wahrzeichen des Ortes, die historische Mühle, vor sich. Sie wurde 1996 eingestellt, ein Restaurant sowie mehrere Geschäfte beleben heute das markante Gebäude. Matzingen wurde 1887 angeschlossen an die Frauenfeld-Wil-Bahn, worauf sich im Ort die Industrie ansiedelte.

