Herr Santostefano, Sie sind der neue Präsident des FC Fehraltorf. Was für Fussball soll in diesem Verein unter ihnen gespielt werden?
Sandro Santostefano: Das ist eigentlich eine Frage, die der jeweiligen Trainer für seine Mannschaft beantworten muss. Aber grundsätzlich: Schöner Fussball, der trotzdem auf Sieg spielt.
Bezüglich Trainer: Roger Landolt wurde nach nur knapp einem halben Jahr als Trainer der ersten Mannschaft durch Marc Blösch ersetzt. Hat das etwas mit ihrer Übernahme als Präsident zu tun?
Nein, nicht direkt. Wir sind einfach zum Schluss gekommen, dass das sportlich besser funktioniert. Auf die jetzige Saison hin wurden zwei Mannschaften zusammengelegt, das hat die Karten neu gemischt. Blösch passt besser zur Neuausrichtung, die das mit sich gebracht hat.
Was sind ihre Ziele unter dieser Neuausrichtung?
Sportlich gesehen: Mittelfristig wollen wir in die zweite Liga aufsteigen. Kurzfristig will ich, dass sich der neue, vergrösserte Vorstand gut einspielt und die Aufgaben gut verteilt werden. Wir wollen zudem erreichen, dass wir im Dorf mehr wahrgenommen werden und dass mehr Zuschauer an unsere Spiele kommen. Langfristig würde ich ich gerne einen Kunstrasenplatz und neue Garderoben bauen.
« Der sportliche Erfolg ist nicht das Allerwichtigste. »
Was ist der Reiz daran, eine Liga höher zu spielen?
Für ein Dorfclub ist die 2. Liga ein attraktives Ziel. Das Niveau ist hoch und die Spielbegegnungen interessant. Zudem könnten wir gegen unsere grossen Nachbarn wie Wetzikon und Uster spielen, das wäre schon cool.

