Was wäre, wenn immer mehr leisere Elektrofahrzeuge unterwegs wären – was hätte das für Auswirkungen? Das Neubrunnertal zum Beispiel würde wohl deutlich ruhiger. Die Strasse vom Kanton Thurgau her ist stark befahren, und führt direkt an der neuen Schnellladestation an der St. Gallerstrasse beim Werkhof vorbei.
Da kann man sein Auto neuerdings in kurzer Zeit mit erneuerbarer Energie aufladen. Mit der Einrichtung erfüllt die Gemeinde ein wachsendes Bedürfnis. Blickt man zurück, so hat der Souverän an der Gemeindeversammlung im Dezember 2019 dem Kredit für die Anlage zugestimmt.
Gemeinderätin fährt neu auch Elektroauto
Ein schöner Moment für Stephan Meister. Als Mitglied der Energiekommission ist er der Projektleiter und wurde nicht müde, sich für dieses Vorhaben einzusetzen. Rund zwei Jahre sind vergangen, seit er die Idee ins Gremium gebracht hatte. Nun fährt die der Kommission vorstehende Gemeinderätin Katharina Fenner (FDP) gar seit einem Monat selber ein Elektroauto.
Gemeindeschreiber Jürg Schenkel ist schon vorher umgestiegen und sagt: «Es ist ein gutes Gefühl, wenn man die Umwelt weniger belastet.» Denn als «eine der innovativsten Schnellladestationen schweizweit», so die Energiekommission, ist die Anlage nämlich direkt an die grosse Solaranlage des nahen Feuerwehrgebäudes angeschlossen. Bei Regenwetter kommt die Energie als Naturstrom (etwa Wasserkraft) ab dem Netz der Elektrizitätswerke Kanton Zürich.

