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Politik

Die Schweiz ist nach eigenem Massstab kein Risikogebiet mehr

Nachdem die Infektionen im Spätsommer wieder zugenommen haben, zeigt der Trend jetzt abwärts. Woran das liegen könnte.

Woche für Woche meldete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Spätsommer steigende Fallzahlen: 300 Neuinfektionen, 400, dann 500. Die Schweiz landete entsprechend auf immer mehr Risikolisten in Europa. 

Doch nun scheint der Trend gebrochen: Zum ersten Mal seit dem 12. September liegt dieser Wert unter 60 und somit wieder unter den vom BAG angegebenen Schwellenwert für die Risikoeinstufung. 

Die Unterschreitung dieses Werts steht sinnbildlich für die derzeitig erfreuliche Entwicklung der Fallzahlen in der Schweiz. Nach wochenlangem Anstieg auf zuletzt fast 600 Neuinfektionen pro Tag meldete das BAG am Mittwoch 411 Neuansteckungen, am Dienstag 225 Neuansteckungen und über das Wochenende plus Montag im Schnitt 260. Auch in der Region gingen die Ansteckungszahlen deutlich zurück.

Der plötzliche Rückgang kommt angesichts der Tatsache, dass in allen Kantonen unterschiedliche Massnahmen in Kraft sind, tatsächlich etwas überraschend. Während in vielen anderen europäischen Ländern die Zahlen weiter steigen, scheint die Schweiz zumindest vorläufig über den Berg. Über die Ursachen kann nur spekuliert werden.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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