Seit März gelten in Bussen des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) die Sonderregeln: Die vorderste Bustür bleibt für Fahrgäste geschlossen. Zum Fahrpersonal muss ein Mindestabstand eingehalten werden. Und der Ticketverkauf ist bis auf weiteres eingestellt. All diese Massnahmen sollten Passagiere und Mitarbeitende in Zeiten der steigenden Fallzahlen vor dem Coronavirus schützen.
Weil seit Anfang Juni im öffentlichen Verkehr landesweit eine Maskenpflicht gilt – und in einem Grossteil der ZVV-Busse zum Schutz des Personals bei der Fahrerkabine Plexiglaswände eingebaut worden sind, wollen die Verkehrsunternehmen eine der auferlegten Sonderregeln nun lockern. Ab dem 1. Oktober wird der Ticketverkauf im Zürcher Oberland im ursprünglichen Umfang wieder eingeführt.
Vorne einsteigen bei Ticketkauf
Für die Oberländer Fahrgäste heisst das: Nur wer ein Ticket kaufen will, darf die vordere Bustür zum Einsteigen benutzen. Nach dem Kauf muss der Fahrgast ins Wageninnere aufschliessen. Alle anderen Passagiere werden gebeten, weiterhin die hinteren Türen für den Einstieg zu benutzen.
In den Städten Zürich und Winterthur gebe es nach wie vor keinen Ticketverkauf. Die vorderste Bustür bleibt gemäss einer Mitteilung der Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland (VZO) dort weiterhin geschlossen. Nur Sehbehinderte Fahrgäste dürften beim Fahrer einsteigen.

