Weisslinger Trinkwasser noch immer verschmutzt
Im Wasser einiger Weisslinger Haushalte wurden weiterhin E.coli und Enterokokken nachgewiesen. Ursprünglich betroffen waren rund 500 Haushalte unter anderem in den Quartieren Widum, Moosi, Püngertli und Mülihalde.
An den Wasserproben vom letzten Donnerstag wurden an drei Stellen noch wenige E.-coli nachgewiesen, wie die Gemeinde auf ihrer Website informiert. Zusammen mit dem Kantonalen Labor Zürich sei man mit Hochdruck daran, das Problem zu lösen, heisst es weiter.«Damit das Wasser wieder freigegeben werden kann, müssen die Proben überall komplett E-coli. frei sein.»
Folgende Ursachen konnte die Gemeinde mit grosser Wahrscheinlichkeit ausschliessen:
- Quellen Dicki, Quellwasserpumpwerk Feld
- Quellen Chalcheren
- Netztrennung ARA
- Privates Quellwasser
- Erdsondebohrungen
- Baustellen
- Reservoirableitung
- Bestehende Leitungsbrüche
- Grundwasser Arlets
- Dichtheit Reservoirkammern
Mittlerweile gehe man davon aus, dass die Verkeimung aus der Transportleitung zwischen dem Pumpwerk Arlets und dem Reservoir Chalcheren stammen könnte. Aus diesen Grund wird die Leitung kurzfristig ausser Betrieb genommen, um diesen Verdacht bestätigen zu können. Neu wird das Wasser aus der Zone Lindenberg bezogen.
Heute Montag werde das Wasser erneut mit Chlor behandelt. «Dadurch erhoffen wir uns, dass die restlichen E.-coli auch noch abgetötet werden können.» Der Bevölkerung empfiehlt die Gemeinde weiterhin, das Wasser abzukochen. Infolge der Reinigung kann das Wasser in der nächsten Zeit nach Chlor riechen. Der Geschmack von Chlor ist nicht gesundheitsschädlich. Die erneute Prüfung werde am Donnerstag, 1. Oktober, erfolgen. Das Wasser sollte für die Prüfung möglichst Chlorfrei sein, schreibt die Gemeinde.

