Wird der Fussballclub Pfäffikon in der Gemeinde bevorzugt behandelt, indem die Gemeinde ein neues Garderobengebäude für ihn erstellen will? Diese Frage zog im Vorfeld der Abstimmung ihre Bahnen durch Pfäffikon. Liegenschaftenvorsteherin Rajka Frei (SVP) stellte jedoch schnell klar: «Die Garderobe befindet sich im Besitz der Gemeinde. Es ist unsere Aufgabe, unsere Liegenschaften zu erhalten.»
Nun hat die Bevölkerung entschieden: Der FC wird sein neues Garderobengebäude erhalten. Mit 3299 Ja- zu 1687 Nein-Stimmen fiel der Entscheid für den Baukredit in Höhe von 3,39 Millionen Franken deutlich aus. Eine Erleichterung für Rajka Frei. «Ich dachte, es werde knapper», sagt sie.
Grosser Einsatz des FC
Lange Zeit sei sie sich sicher gewesen, dass die Vorlage angenommen wird. Da sich jedoch so kurz vor der Abstimmung noch Skeptiker mit Vorwürfen an die Medien gewandt haben, sei diese Sicherheit ins Wanken gekommen. «Da habe ich mich gefragt: Wie viele solcher Kritiker schlummern wohl noch in der Bevölkerung?» Nun sei es umso schöner, den Neubau realisieren zu können, und nicht doch auf eine Totalsanierung ausweichen zu müssen.
Für Giovanni Marti, interimistisches Vorstandmitglied der neu gegründeten IG Sport Pfäffikon, ist das Resultat ein klares Bekenntnis für den Fussball und allgemein den Sport in Pfäffikon. «Ein Freudentag, der fast nicht besser hätte sein können», fasst er zusammen.

