Anfang 2018 schien die Lösung gefunden: Ursula und Jakob Furrer übergaben ihr Restaurant, den «Freihof» Schmidrüti, in neue Hände. Das Konzept der neuen Pächter schien stimmig. Das Wirtepaar freute sich auf mehr freie Zeit, vor allem für die Enkel. Bald zeigte sich aber, dass die Nachfolgeregelung nicht klappte, so dass der «Freihof» Ende 2018 doch schloss.
«Wir sind mit Freude zurück am Schaffen.»
Ursula Furrer, Wirtin «Freihof» Schmidrüti
Heute, knapp zwei Jahre später, brennt das Feuer im über 100-jährigen Holzherd in der Küche wieder. Allerdings nicht mehr an jedem Tag. Ursula Furrrer erklärt, warum: Seit August sind sie und ihr Mann Jakob wieder für die Gäste da. «Wir sind mit Freude zurück am Schaffen. Wir öffnen bei schönem Wetter und nur bis um fünf Uhr. Das konnten wir früher nie machen.» Denn die beiden wollen es ein wenig ruhiger nehmen, damit auch Zeit bleibt, um das schöne Haus zu geniessen.
Die Liebe zum Riegelhaus
Die Wirtin ist eine umtriebige Frau und man merkt ihr an, dass sie noch immer voller Ideen sprüht. Und das, obwohl sie und ihr Mann den «Freihof» bereits während über 20 Jahren geführt haben. Beide sind eigentlich schon pensioniert. Trotzdem machen sie jetzt weiter. Denn Ursula Furrer gibt den «Freihof» nicht einfach auf. Sie liebt das Haus hoch über dem Tösstal.

