Der Dübendorfer Stadtrat hat das Budget 2021 zuhanden des Gemeinderats verabschiedet. Der Voranschlag weist bei einem Aufwand von 186,4 Millionen Franken und einem Ertrag von 188,7 Millionen Franken eine Plus von 2,3 Millionen Franken aus.
Dem Stadtrat zufolge ist das Plus im Budget «nur einem hohen Ressourcenzuschuss von 11,7 Millionen Franken zu verdanken». Bei diesem Zuschuss handelt es sich um das Geld, das der Stadt im Rahmen des Finanzausgleichs voraussichtlich zugute kommen wird. Zum Vergleich: Das Budget 2019 verzeichnete noch ein Minus von 3,2 Millionen Franken.
Der Anstieg auf Aufwandseite des Budgets 2021 sei einerseits der Umstellung auf das neue Rechnungsmodell HRM2, aber auch den höheren Personalkosten und einem gestiegenen Sachaufwand geschuldet. Der Bericht des Stadtrats hebt die Aufwanderhöhung im Bereich Soziales besonders hervor. Diese sei «hauptsächlich durch die Asylkoordination verursacht.»
Steuerfuss soll tief bleiben
Wie in den letzten drei Jahren will der Stadtrat den Steuerfuss auch 2021 auf 81 Prozent belassen, «trotz hohem Aufwandwachstum». Der Stadtrat findet, dass man das in der Coronakrise das Wirtschaftssystem nicht mit einer Steuererhöhung belasten soll. Und er will die Ergebnisse aus der «Leistungsüberprüfung» abwarten. Diese wird in einem Postulat von Gemeinderat Patrick Walder (SVP) und zehn Mitunterzeichnenden angeordnet. Den Vorstoss hat das Parlament an seiner letzten Sitzung an den Stadtrat überwiesen.

