Das Thema Hochwasserschutz ist in Zell allgegenwärtig. Im Lauf der letzten Jahrzehnte sind die Bäche immer wieder über ihre Ufer getreten und haben auf dem Gemeindegebiet erhebliche Schäden verursacht.
Im Rahmen der Gemeindeversammlung vom Montagabend informierte Werkvorsteherin Susanne Stahl (SP) über den Stand des Hochwasserschutzprojekts, das für den Zellerbach geplant ist. Denn auf ihm liegt ein besonderes Augenmerk.
Grosse Schäden möglich
Auf den ersten Blick unscheinbar, gilt der Bach als besonders problematisch, da er mitten durch bewohnte Gebiete verläuft und das Bachbett an vielen Orten sehr eng ist. Bei einem Hochwasser, das statistisch alle 100 Jahre auftritt, könnte er Schäden von geschätzt 14 Millionen Franken anrichten.
Im Herbst 2018 hatten die Zeller Stimmberechtigten einen Rahmenkredit von rund 25 Millionen Franken für den Hochwasserschutz genehmigt. Dieser ermöglicht die Realisierung von zehn bis zwölf Projekten im Zeitraum von 2019 bis 2036.

