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Politik

Personalrecht ist in die Jahre gekommen

Die Stimmberechtigten von Zell behandeln am kommenden Montagabend die anstehenden Gemeindegeschäfte. Fokus liegt dabei auf der Überarbeitung verschiedener Verordnungen.

Die Gemeinde Zell will sich als attraktive und moderne Arbeitgeberin positionieren können. Denn eine Gemeindeverwaltung, die effektiv funktioniert, ist ein wichtiger Standortfaktor. Dafür braucht es gemäss dem Gemeinderat aber «gut ausgebildete, berufs- und lebenserfahrene sowie motivierte Mitarbeitende.»

In seiner Weisung zur Versammlung schreibt er, dass die Gemeinde so in der Lage sei, den Einwohnerinnen und Einwohnern den Service public zu bieten, den sie von einer modernen Verwaltung erwarten, und die Dienstleistungen «effizient und in guter Qualität» erbringen könne.

Schwerfällige Strukturen

Für die Rekrutierung der Mitarbeiter spielt das öffentliche Personalrecht eine zentrale Rolle. Darin müssen alle personalpolitischen Vorhaben abgebildet sein. Dieses Recht sei jedoch hinsichtlich seiner rahmengebenden Personalverordnung in die Jahre gekommen, heisst es weiter. Über Jahrzehnte gewachsene, schwerfällige Verfahren und Strukturen seien zu hinterfragen.

Das Zeller Personalrecht sei dann attraktiv, wenn es für die Mitarbeitenden verständlich und nachvollziehbar sowie für die Vorgesetzten und den kommunalen Personaldienst gut umsetzbar sei. Deshalb sieht der Gemeinderat eine Totalrevision als notwendig an.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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