Das Ziel vom Clean-up-Day war, einen Anlass mit möglichst wenigen Berührungspunkten zwischen Teams auf die Beine zu stellen. Unter dem Motto «Jedes Fötzeli zählt» galt es, im Laufe des Morgens so viel Abfall wie möglich zu sammeln. Für die besten Teams winkten Preise.
Der Wettbewerbsgedanke sollte ein Antrieb sein, trotz aussergewöhnlicher Zeit doch aktiv den Müll zu sammeln. Denn immer wieder schädlich ist das Littering beispielsweise für Kühe.
20 Kilogramm Abfall
Weil gerade sie schrecklich leiden müssen, wenn sie zusammen mit dem Futter auch Plastik fressen, weisen Landwirte mit Tafeln am Strassenrand darauf hin. Und geradezu erschütternd ist, was auf dem Abfallkalender der Gemeinde zu lesen ist: Da steht, dass gemäss Greenpeace ein Plastikteil 450 Jahre braucht, um sich vollständig aufzulösen.
Angedacht war der Clean-up-Day für Schulen, Vereine, Familien oder Einzelpersonen, die der Gedankenlosigkeit der Mitmenschen etwas entgegenhalten möchten. Denn wirklich « jedes Fötzeli » belastet die Umwelt. Ein gutes Dutzend Menschen war ab acht Uhr unterwegs, um die zur Verfügung gestellten 35-Liter-Säcke zu füllen.

