Wie jedes Jahr hat die Kommission für Landschaft und Natur der Gemeinde die Bevölkerung an den Zeller Naturschutztag eingeladen. Das Ziel dieses Anlasses ist es, an verschiedenen Plätzen in der Gemeinde Naturschutzarbeiten zu verrichten.
Am Samstagmorgen um acht Uhr war bereits eine grössere Gruppe von Helfern auf dem Platz vor dem Gemeindehaus in Rikon versammelt. Ausgestattet waren sie alle mit robuster Kleidung und festem Schuhwerk. Insgesamt beteiligten sich rund 15 freiwillige Helfer an der Aktion, darunter vier Jugendliche sowie sechs Mitglieder der Kommission für Landschaft und Natur.
Überwucherung verhindern
Nach der Begrüssung durch Gemeinderat und Kommissionsvorsteher Stefan Deinböck (FDP) wurden drei Gruppen gebildet. Eine begab sich zum Stauweiher in Kollbrunn und eine nächste nach Oberlangenhard, um eine Hecke zu schneiden. Die dritte Gruppe von Helfern fuhr los Richtung Seefeld.
Dort erwartete die Freiwilligen neben dem Veloweg ein Feld mit Schilf. «Das müssen wir entfernen, damit es nicht alles überwuchert», erklärte Kommissionsmitglied und Landwirt Ruedi Gähler. Er übernahm im Seefeld die Führung und leitete sein Team von drei Helfern an.

