Wespen sind lästig – und in diesem Jahr auch noch besonders aktiv. So sind die beiden Wespen-Spezialisten und langjährige Feuerwehrmitglieder Marco Biland und Dimis Bührer stark gefordert. Immer wieder werden sie kontaktiert, um Wespennester zu entfernen.
«Wespen haben eine Daseinsberechtigung in unserem ökologischen System.»
Dimis Bührer, Wespen-Spezialist
Die Entfernung und Bekämpfung der Insekten kommt für die Männer der Feuerwehr Wetzikon-Seegräben aber nur als letzte Möglichkeit in Frage. Lieber betreiben sie Aufklärungsarbeit. «Wespen haben eine Daseinsberechtigung in unserem ökologischen System. Mücken stehen etwa auf ihrem Menüplan», sagt Bührer. Nur in Situationen, in denen Menschen mit einer Wespenallergie direkt gefährdet seien, werde der Wespenstamm mit Gift bekämpft und das Nest anschliessend ausgekratzt.
Diese Methode sei am einfachsten zu handhaben und spare Zeit. Für Menschen gebe es bei der Giftanwendung keine Risiken. Doch weil die Wespen-Spezialisten die Anwendung von Gift nur ungern anwenden, suchten sie nach Möglichkeiten, die Wespennester stattdessen umzusiedeln. Letzte Woche bot sich ihnen die Gelegenheit, dies auszuprobieren.
Neuland betreten

