Im Stadthofsaal herrschen Corona-Bedingungen, es gilt die Maskenpflicht. Die aber hält die älteren Frauen und Männer aus Uster – die sogenannte Risikogruppe – nicht davon ab, an der Informationsveranstaltung «Altersfreundliches Uster» teilzunehmen. Organisiert hatte diese Silvia Angst von der Fachstelle Alter der Stadt Uster, 70 Personen sind an diesem Mittwochnachmittag gekommen.
Begrüsst werden sie von der Gesundheitsvorsteherin Karin Fehr (Grüne), die einleitend einen Blick zurück auf die vergangenen sieben Jahre wirft. So lange verfügt Uster über eine Altersstrategie. Es sei viel erreicht worden, sagt Fehr. Zum Beispiel die Schaffung der Fachstelle Alter, die Stärkung der Freiwilligenarbeit und der Ausbau der Kooperation mit Aktiven im Altersbereich.
Alte sollen mitreden
Doch die Altersarbeit soll weiterentwickelt werden. Und dafür wiederum muss die Altersstrategie überarbeitet werden. Wie Fehr betont, soll diese Arbeit nicht nur von Fachleuten, sondern in Zusammenarbeit mit den Betroffenen angepackt werden. Die Veranstaltung im Stadthofsaal bilde den Auftakt dazu, so Fehr. Schon am nächsten Donnerstag, dem 10. September, sollen in einer Gesprächsrunde jene Themen behandelt werden, die die Alten am meisten beschäftigen.
Dann stellt Anita Bernhard, die Abteilungsleiterin Gesundheit, die fünf Themenschwerpunkte vor, über die diskutiert werden soll. Es geht um den altersgerechten öffentlichen Raum, Aktivitäten und Begegnungsmöglichkeiten, das Mitwirken an Angeboten, um Unterstützungs- und Informationsangebote sowie um unterschiedliche Wohnformen.

