Ein Obstsorten-Bewahrer, ein Theaterverein und eine Eishockeyanerin: Sie zählen zu den diesjährigen Geehrten der Stadt Illnau-Effretikon und durften am Donnerstagabend im Stadthaus den Anerkennungs- und Förderpreis in Empfang nehmen. Mit den Preisen erhielten die Gekürten insgesamt 7000 Franken. Je 2000 Franken gingen an Klaus Gersbach, der sich seit Jahrzehnten für den Erhalt einheimischer Obstsorten einsetzt, 3000 Franken an den Verein Freilichtspiele Illnau für ihre Produktionen, die alle vier Jahre in der Kiesgrube Punt stattfinden und 2000 Franken für die erfolgreiche Eishockeyspielerin Alessia Bächler, Empfängerin des diesjährigen Jugendförderpreises.
Verein Freilichtspiele Illnau
Mit der Aufführung «Chruutmahl» im Jahre 1995 begann die Geschichte der Freilichtspiele Illnau. Vor der Kulisse Ober-Illnaus entführt der Verein Freilichtspiele Illnaudas Publikum regelmässig in andere Welten. Die in der alten Kiesgrube Punt aufgeführten Produktionen hätten weit über die Kantonsgrenze hinaus bereits Tausende von schaulustigen Menschen angezogen, Begeisterung ausgelöst und sich Anerkennung verdient, rechtfertigt die Stadt die Kür. Alle Schauspieler sowie das gesamte Organisationskomitee arbeiten ehrenamtlich und stellen die Grossproduktion in ihrer Freizeit auf die Beine. Insgesamt sieben Produktionen haben sie bereits gestemmt, zuletzt das Freilichtspiel «Fernweh».
Klaus Gersbach

