Die Zivilschutzorganisation (ZSO) Albis schlägt Alarm. Auf den 1. Januar 2021 wird das neue Bundesgesetz über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz in Kraft treten.
Neu müssen Zivilschützer maximal bis zum Alter von 36 Jahren Dienst leisten, statt – wie heute – bis 40. Und die Dienstpflicht dauert nur noch 12 anstelle von 20 Jahren.
Bei den ZSO wirken sich diese Anpassungen dramatisch aus. So würde der aktuelle Bestand im Kanton Zürich von 10’200 Zivilschützern auf einen Schlag auf 5’100 sinken. Die ZSO verlieren also rund die Hälfte ihrer Bestände.
Längere Einsätze kaum mehr möglich
Und was bedeutet das in der Praxis? Alfred Haab, der Kommandant der ZSO Albis schildert die möglichen Folgen am Beispiel eines alltäglichen Einsatzes. Die ZSO würde immer wieder angefordert, wenn in einem Altersheim das Norovirus grassiere.

