Im Zeitalter von Instagram haben die Kürbisskulpturen auf den Jucker'schen Höfen mittlerweile Kultstatus erlangt. Von nah und fern strömen selfie-freudige Besucher zu den Ausstellungen, die den Verkauf der Kürbisse aus der Eigenproduktion ankurbeln sollen. Laut den Juckers waren die Kürbisse heuer besonders früh reif, weshalb nun auch bereits die Skulpturen fixfertig auf den Geländen in Seegräben, Jona, Rafz und Kloten stehen. Bis auf Kloten sind alle dem Thema Unterwasser gewidmet.
Der deutsche Künstler Pit Ruge liess sich dabei allerlei einfallen. Während auf dem Bächlihof in Jona ein riesiger Spongebob auf die Zuschauer herunterblickt, dürfte in Seegräben eine Meerjungfrau das Kernstück der Ausstellung sein. Daneben lassen sich am Pfäffikersee Figuren wie Delfine, ein Oktopus, ein Taucher oder eine Qualle sehen.
Laut den Juckers wird das Begleitprogramm, das mittlerweile hauptsächlich auf dem Bächlihof in Jona stattfindet, wegen Corona in modifizierter Art über die Bühne gehen. So findet die Schweizermeisterschaft im Kürbiswiegen vom 4. Oktober heuer ohne Publikum statt; die Riesenkürbise sind danach aber auf den Höfen zu sehen. Das Kürbisschnitzfestival vom 17. Oktober ist ganz gestrichen. Das Kürbisschlachten vom 31. Oktober als Halloween-Special steht noch auf der Kippe. Man wolle im Herbst über die Durchführung entscheiden, schreiben die Juckers. (kö)

