Verändert hat es sich schon, das Blutspenden. Noch immer ist es möglich, unangemeldet an einem der verschiedenen in der Region durchgeführten Blutspende-Anlässe zu erscheinen. So auch am letzten Mittwoch im Schulhaus Berg in Rikon, wo Spendenwillige bereits vor dem Eingang ins Gebäude von Michael Eggenberger, Vizepräsident des Samaritervereins Turbenthal und Umgebung, empfangen wurden.
Der Verein ist jeweils verantwortlich für die Infrastruktur, für die Blutentnahme zuständig ist das Personal von Blutspende Zürich. Zuerst müssen die Freiwilligen einen ausführlichen Fragebogen ausfüllen, dem nun einige Corona-spezifische Traktanden zugefügt wurden: Zum Beispiel, wie steht es mit dem Geruchssinn?
Gründliche Abklärung
Danach geht es, mit gebührendem Abstand zum Vordermann, ins Foyer an die erste Station der Aufnahmeprozedur. Nach dem Fiebermessen werden Unklarheiten oder Lücken im Fragebogen beseitigt, ehe dieser am zweiten Posten mit den Werten von Blutdruck und Puls ergänzt wird. Erst jetzt ist der Spendenwillige gerüstet, die Stätte der Blutentnahme, die grosse Turnhalle, zu betreten.
Der kurze Moment, den man bis zu seinem Aufruf warten muss, gibt Gelegenheit, den Blick durch den Raum schweifen zu lassen. Zwei Drittel der Halle sind mit Liegebetten ausgerüstet. Der Rest wird durch eine Anzahl weiterer Tische eingenommen. An diesen unterziehen Männer und Frauen in weissen Kitteln hinter Plexiglasscheiben die Spender und deren Dokumente einer letzten Prüfung und vergleichen sie mit Daten auf ihren Computern.

