Schlatt hält Grenzwerte inzwischen ein
Das Trinkwasser in Schlatt wies kürzlich leicht erhöhte Chlorothalonil-Werte auf. Proben des Kantonalen Labors ergaben für eine Quelle in Unterschlatt für den Metaboliten R471811 eine Konzentration von 0,249 Mikrogramm pro Liter, wie Tiefbauvorstand Dieter Schellenberg anfangs Woche gegenüber Züriost sagte. Der Grenzwert liegt bei 0,1 Mikrogramm pro Liter.
Doch inzwischen steht fest: Auch in Schlatt werden die Grenzwerte für Chlorothalonil eingehalten. Am Montag erhielt Tiefbauvorstand Schellenberg die neusten Resultate des Kantonalen Labors. «Die Probestelle erweist nun einen aktuellen Wert von 0,039 Mikrogramm pro Liter auf und liegt somit ebenfalls unter dem Grenzwert», sagt er.
Quelle wird nicht verwendet
Die Probe wurde wie bereits im Juni an einem Hydranten aus dem Leitungsnetz in Unterschlatt genommen. Trotz der besseren Werte wird die belastete Quelle in Unterschlatt bis auf weiteres nicht genutzt, in der Fachsprache « in Verwurf geleitet » , sagt Schellenberg. Das Wasser fliesst seit Juni in den Bäntalbach. Dabei bleibe es auch weiterhin.
Gesundheitsschädigend sei das Trinkwasser auch in der Vergangenheit nicht gewesen. Das Abbauprodukt R471811 gehöre nicht zu den schädlichen Metaboliten, erklärte Kantonschemiker Martin Brunner anfangs Woche gegenüber Züriost. (rl)

