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Politik

Schweiz ohne Kampfjets? Das passiert bei einem Nein

Sicherheitslücke in der Luft, Hilfe von Nachbarländern oder doch ein neuer Anlauf zur Beschaffung: Was geschieht, wenn das Stimmvolk die Kampfflugzeug-Vorlage versenkt.

«Es gibt keinen Plan B»: So unmissverständlich antwortete Verteidigungsministerin Viola Amherd (CVP) auf die Frage, wie es bei einem Nein zum Kampfjet-Referendum weitergeht.

Ausgeschlossen ist ein Nein an der Urne aber keineswegs. Gegner und Befürworter liegen derzeit beinahe gleichauf. Was also passiert, sollte das Stimmvolk den Kauf neuer Kampfflugzeugeerneut ablehnen? Fünf Szenarien: 

Szenario 1: Sicherheitslücke in der Luft

Würden die alten Kampfjets nicht ersetzt, sei der Schutz der Bevölkerung vor Bedrohungen aus der Luft ab 2030 nicht mehr gewährleistet, warnt das VBS.

In den letzten Jahrzehnten hat die Zahl der Jets, die in den Flugzeughangars der Schweizer Armee stehen, stetig abgenommen. Verfügte die Armee Ende der Siebzigerjahre über mehr als 400 Kampfjets, sind es derzeit noch 56.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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