Am Montag beginnt in der Region das neue Schuljahr. Die Zürcher Bildungsdirektion hat jüngst entschieden, dass der Schulunterricht wieder in vollen Klassen stattfinden soll. Hierfür mussten die Schulgemeinden aber entsprechende Schutzkonzepte ausarbeiten, die den Schulalltag unter Corona regeln sollen.
Für viele Kinder ist der Beginn des neuen Schuljahres gleichbedeutend mit dem Eintritt in die Primarschule oder den Kindergarten. Dieser wird meist mit einer festlichen Veranstaltung zelebriert. Dazu werden die Kinder und ihre Eltern normalerweise in die Schule eingeladen. Wegen der anhaltenden Pandemie verzichten nun aber viele Schulen in der Region auf eine Feier – oder halten diese nur mit Einschränkungen ab.
Feiern im Freien
So zum Beispiel die Primarschule Uster, die den Schuleintritt dieses Jahr mit einer gemeinsamen Begrüssung im Freien durchführt. «Draussen ist es möglich, dass sich mehrere Personen versammeln können, sagt Primarschulpräsidentin Patricia Bernet (SP). Zum Schutz der Kinder und Mitarbeitenden möchten wir keine zusätzlichen Erwachsenen in den Schulhäusern und Klassenzimmer.» Man halte sich an die Vorschriften des Zürcher Volkschulamtes. So sollen sich möglichst wenige erwachsene und schulfremde Personen in den Schulräumen aufhalten, sagt Bernet.
«Der Kindergarten ist der eigentliche Schuleintritt. Deshalb haben wir entschieden, dass diese Kinder begleitet werden dürfen.»
Patricia Bernet (SP), Ustermer Primarschulpräsidentin

