Vor dem Bahnübergang im Trümpler-Areal ist es gestern Nachmittag beinahe zu einem Verkehrskollaps gekommen. Eigentlich war Jörg Lustenberger mit seinem Wohnmobil auf dem Weg in die Garage, da er an diesem eine Scheibe ersetzen musste. Doch dann blieb das Fahrzeug vor dem Bahnübergang mitten auf der vielbefahrenen Aathalstrasse stehen. «Natürlich war ich darüber nicht gerade erfreut. Es wäre mir lieber gewesen, wenn das Wohnmobil an einer wenig befahrenen Ecke stehen geblieben wäre», sagt der Berner. Zumal er damit erst jüngst drei Wochen lang, und ohne Panne, durch Dänemark gereist war.
Weil das Fahrzeug mitten auf der Strasse liegen blieb, bildete sich vor dem Bahnübergang in Richtung Uster neben dem Trümpler-Areal schnell stau. Lustenberger versuchte diesen noch mit einer selbst improvisierten Verkehrsführung zu verhindern. Der Berner hatte jedoch Glück im Unglück. Es dauerte nämlich nicht lange, bis ihm ein Autofahrer Hilfe anbot. Dieser war zufälligerweise mit einem Abschleppseil ausgerüstet. So konnte das rund 3,5 Tonnen schwere Wohnmobil gerade noch rechtzeitig auf die Seite gezogen werden.
Ohne die Hilfe des Abschleppwagens hätte die Situation mit der wartenden Autokolonne wohl schnell eskalieren können. Denn bis die Pannenhilfe vor Ort war, dauerte es einige Zeit. Es hätte zu einem riesen Stau kommen können, der sich wohl bis zur Autobahnausfahrt und nach Aathal zurück gebildet hätte.
Nicht die erste Panne
Im Anschluss wurde die Batterie des Wohnmobils von der Pannenhilfe überbrückt. Danach brachte Lustenberger das Fahrzeug in eine andere Garage in Hombrechtikon.

