Mehrere Wochen lang mussten Hotelbesitzer im In- und Ausland wegen der ersten Corona-Welle und dem damit verbundenen Lockdown auf Gäste verzichten. Ähnlich erging es Airbnb-Anbietern, jenen Personen also, die temporär private Unterkünfte vermieten.
Auch im Oberland hatten die Betreiber zwischenzeitlich mit ausbleibenden Gästen zu kämpfen. Nun steigt die Nachfrage wieder an. Doch es ergeht nach wie vor nicht allen gleich, was das Interesse an freien Unterkünften betrifft.
Beliebte « Buntekatze »
Während des Lockdown habe es von Absagen regelrecht « gerebelt » , sagt etwa Karin Kessler, seit 2016 Betreiberin des Airbnbs « Buntekatze » im Weiler Sennhof bei Russikon. « Normalerweise buchen bei mir in dieser Zeit auch viele internationale Gäste ein Zimmer, beispielsweise solche aus dem asiatischen Raum und den USA. »
«Aktuell sind es fast ausschliesslich Leute aus Deutschland, die bei mir buchen.»
Karin Kessler, Airbnb-Anbieterin aus Russikon

