Isolde Hensgen besitzt zwar einen Liegestuhl. Doch sie liegt nie lange darin. «Ich sehe immer ein Blatt oder eine Blüte, um die ich mich kümmern sollte, und springe wieder auf.» Ihr Garten ist ein kleiner Dschungel, reich dekoriert mit 22 alten Zinkgiesskannen und über 100 Vogelfiguren, inklusive Pergola und Biotop.
Hensgen wurde die Liebe zum Gärtnern nicht in die Wiege gelegt. «Als Kind musste ich immer jäten helfen. Das fand ich ganz schlimm.» Lange wollte sie deshalb keinen eigenen Garten haben. Als sie vor 40 Jahren mit ihrer Familie in das Haus in Bauma zog, sei dieses von Rasen umgeben gewesen. Irgendwann kamen für die Kinder eine Schaukel und ein Sandkasten dazu.
Kies statt Rasen
Als die Kinder grösser waren, liess sie ein Biotop und eine Trockenmauer erstellen. Langsam keimten in ihrem Kopf die Ideen und damit stieg auch die Lust, sich im Garten zu verwirklichen, immer mehr. Zunächst habe sie noch Gemüse angebaut. Doch die Beete hätten dann schnell nicht mehr in ihr Konzept gepasst und mussten weichen.

