Über 400 Personen haben sich bislang im Kanton Basel-Stadt für die Corona-Quarantäne angemeldet, weil sie aus einem Risikoland eingereist sind. Eine stattliche Zahl. Der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen sagt dazu, man sehe in den letzten Tagen eine Zunahme der Meldungen.
Auch Zahlen aus anderen Kantonen zeigen: Viele Reisende nehmen die obligatorische Quarantäne inzwischen ernst. In Zürich haben sich gegen 1200 Personen abgeschottet, seit der Bund vor gut zwei Wochen die Quarantäne für Risikoländer eingeführt hat. Die Anmeldungen erhöhten sich von Tag zu Tag, teilt die Gesundheitsdirektion mit. In St. Gallen sind es bislang 600 Personen. Auch aus diesem Kanton heisst es: «Wir haben in den letzten Tagen gemerkt, dass die Meldungen zunehmen.»
Luzern wiederum meldet rund 500 Anmeldungen, Graubünden über 200. Schweizweit haben sich laut dem Bundesamt für Gesundheit 6000 Personen nach der Einreise aus einem Risikoland in Quarantäne begeben.
Das ist inzwischen der mit Abstand häufigste Grund für eine Quarantäne. Im Kanton Bern zum Beispiel sind aktuell 470 Personen in Quarantäne, 350 davon sind aus Risikoländern eingereist. Von einer ähnlichen Quote sprach am Mittwoch auch der Zuger Kantonsarzt in einem Interview mit der «Republik» . «Im Kanton Zug sind drei Viertel aller Personen in Quarantäne Reiserückkehrerinnen. Das sind sehr viele», so Rudolf Hauri.
Bei der Befragung aufgeflogen

